Perlachgucker Winter 2018/19

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Protest der Beschäftigten von Lechbäck am Donnerstag in Augsburg

Mehrere Hundert Beschäftigte der Großbäckerei Gersthofer Backbetriebe und der Unternehmenstochter Lechbäck sind am Donnerstag in Augsburg auf die Straße gegangen, um gegen die plötzliche Schließung des Betriebs und ihre Entlassung zu protestieren. Das Unternehmen hatte Anfang der Woche die sofortige Schließung bekanntgegeben. Etwa 400 Angestellte der Großbäckerei sowie weitere 80 Beschäftigte von Lechbäck im Einzelhandel stehen kurz vor Weihnachten auf der Straße.

160501augsburg2Die DKP Augsburg hat sich mit nachstehender Erklärung mit den von Entlassung bedrohten Beschäftigten bei Fujitsu solidarisiert:

Wir verurteilen die Pläne des Fujitsu-Konzerns, den Unternehmensstandort Augsburg zu schließen. Die Verlagerung der Produktion nach Japan und die Aufgabe der Fertigung in Augsburg ist ein Schlag ins Gesicht für alle Beschäftigten. Wir solidarisieren uns mit den Arbeiterinnen und Arbeitern von Fujitsu!

Die Fujitsu GmbH hat heute auf Mitarbeiterversammlungen angekündigt, dass deutschlandweit 1.800 Arbeitsplätze wegfallen und der Standort in Augsburg bis September 2020 geschlossen werden soll.

„Die Ankündigung der Fujitsu GmbH kam für die Mitarbeiter und auch für uns als IG Metall völlig überraschend. Wir sind sehr darüber bestürzt, dass nun nach der LEDVANCE GmbH ein zweites Unternehmen in Augsburg einen Standort mit mehr als 1350 Beschäftigten schließen möchte.“, erklärt Angela Steinecker, Unternehmensbeauftragte der IG Metall für die Fujitsu GmbH.

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Zum Protest gegen den AfD-Bundesparteitag schreibt die SDAJ Augsburg auf ihrer Facebook-Seite:

Am Samstag waren wir zusammen mit anderen Organisationen und Jugendlichen in Augsburg um gegen den dort stattfindenden Parteitag der AfD zu protestieren.

Insgesamt waren über 6000 Menschen auf der Straße und damit war die gestrige Demonstration eine der größten die in den letzten Jahrzehnten in Augsburg stattgefunden haben dürfte.

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Erstmalig seit Jahrzehnten sitzt im Bundestag mit der AfD eine radikal rechte Partei, die mehr und mehr an Einfluss gewinnt. Dieses Jahr wollen sie auch im bayerischen Landtag den Einzug schaffen.

Die sogenannte „Alternative“ bietet ein ideologisches Sammelbecken für rechte Positionen jeglicher Couleur. Es gibt ausgesprochene Neo-Nazis genauso wie „ich-bin-ja-nicht-rechts, aber…“-Menschen, von neoliberalen Ansichten bis hin zu völkischen Hardlinern ist darin alles vertreten. Die Gründe für den Rechtsruck in unserer Gesellschaft sind vielfältig. Zunehmende soziale Ungleichheit, die sogenannte „Flüchtlingskrise“ und die Beschwörung einer nationalen Identität spielen dabei eine Rolle, um nur einige von vielen Gründen zu nennen. Fakt ist aber: Durch den Erfolg der AfD wird Rassismus in Deutschland wieder salonfähig gemacht; dies können und wollen wir nicht einfach so hinnehmen.

SDAJDie SDAJ ruft zu einer Kundgebung gegen den Rüstungsproduzenten Renk AG auf. Wir dokumentieren den Aufruf:

Am Freitag, den 27.04, findet die jährliche Hauptversammlung der Aktionär*innen der Renk AG statt. Wie jedes Jahr piekfein, mit hübscher Abendgarderobe und ganz weit weg von den Auswirkungen ihres eigenen Handelns. Die Renk AG ist laut Handelsblatt auf Platz 10 der größten deutschen Kriegswaffenfirmen und das mit Hauptsitz in der „Friedensstadt“ Augsburg.

Auftaktkundgebung des Augsburger Ostermarsches

Ostern ist Ostermarschzeit. Auch in diesem Jahr gingen in Augsburg rund 400 Menschen für das weltweite Verbot aller Atomwaffen und ein Ende der Kriegseinsätze der Bundeswehr sowie der Aufrüstungspolitik der Bundesregierung auf die Straße. Auf dem Moritzplatz versammelten sich Gewerkschafter und Mitglieder von Pax Christi, Linkspartei, Bündnis 90/Die Grünen, SDAJ, Greenpeace, Attac, DFG-VK, VVN-BdA und anderen. Die DKP war mit Fahnen, einem Infostand, der aktuellen Ausgabe unserer Kleinzeitung »Perlachgucker« dabei. Vor allem aber sammelten wir Unterschriften unter den Appell »Abrüsten statt aufrüsten«.

Foto: ver.di Augsburg Tarifrunden öffentliche Dienste

Im Zuge der Tarifauseinandersetzung im öffentlichen Dienst erreicht die Warnstreikwelle nun auch Augsburg. Die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di ruft die Beschäftigten der Stadt Augsburg, der swa Versorgung und im Klinikum zu ganztägigen Warnstreiks auf. Um 11.00 Uhr werden die Streikenden aus allen Bereichen eine gemeinsame Kungebung auf dem Rathausplatz abhalten. Mit ihrem Ausstand werden die Beschäftigten der verschiedenen Ämter, Dienststellen und Betriebe ihren Unmut über das Verhalten der Unternehmerseite in der laufenden Tarifrunde signalisieren.

Am Mittwoch den 14.März um 3.30 Uhr drangen Polizeikräfte in die gern als „ Erstaufnahme “ Einrichtung deklarierte Sammelunterkunft in der Sternschanzenstraße in Donauwörth ein.Ziel der Aktion war die Umsetzung von Abschiebungen. Man muss nicht erst historische Ereignisse bemühen, um dieses Vorgehen widerlich zu finden.Wer nachts um 3.30 Uhr im Kampfanzug, vermummt und bewaffnet in die Räume von Menschen eindringt, die gerade auch wegen solcher Zustände in ihren Ländern geflüchtet sind, muss sich nicht wundern, wenn Betroffene sich zur Wehr setzen. Besonders perfide ist in diesem Fall zusätzlich, dass die Augsburger Staatsanwaltschaft die Vorreiterrolle bei der Umsetzung der verschärften bayerischen Gesetze übernimmt.

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Der erste Verhandlungstermin in der Tarifrunde des öffentlichen Dienstes Bund und Kommunen am 26. Februar 2018 in Potsdam ist ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Die öffentlichen Arbeitgeber haben auf die Forderungen der Beschäftigten ablehnend reagiert. Damit in die von den Arbeitgebern im Verhandlungsauftakt gezeigte fehlende Angebotsbereitschaft spürbar mehr Bewegung kommt, wird ver.di Bayern bereits beginnend mit dem 01. März 2018 bis zur zweiten Verhandlungsrunde am 12. März 2018 landesweit durch betriebliche Aktionen bis hin zu befristeten Warnstreiks den Druck auf die Arbeitge-ber erhöhen. Auftakt der Warnstreiks ist am Donnerstag in Augsburg.

Termine

27.01.2019 , 17:30 Uhr
Bamberg: Veranstaltungen zum Holocaust-Gedenktag
26.05.2019 , 00:00 Uhr
Europawahl: DKP wählen!

Unterstützt die Kandidatur der DKP!

Unterschreibt für die Kandidatur der DKP!

Die DKP tritt zur EU-Wahl 2019 an. Um an der Wahl teilnehmen zu können, brauchen wir 4 000 Unterstützerunterschriften, um vom Bundeswahlleiter zur Wahl zugelassen zu werden. Wenn du die DKP dabei unterstützen willst, dann unterschreibe selber und sammele bei deinen Kollegen, Freunden und Familienangehörigen.

Deine Unterschrift besagt nur, dass du dafür bist, dass die DKP zur EU-Wahl 2019 antreten darf. Du verpflichtest dich zu nichts, weder uns dann am Wahltag zu wählen (worüber wir uns aber freuen würden) oder gegenüber der DKP in irgendeiner Form. Wir weisen darauf hin, dass die Information zum Datenschutz als Rückseite Bestandteil des jeweiligen Formblatts ist und den Unterschreibenden zur Kenntnis zu geben ist.

Du kannst das Unterschriftenblatt hier herunterladen. Drucke es aus, fülle es korrekt aus, unterschreibe es und schick es dann an DKP-Parteivorstand, Hoffnungstraße 18, 45127 Essen.

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