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Friedrich Zelniks 1927 entstandene Filmversion von Gerhart Hauptmanns Bühnenstück "Die Weber" gilt in ihrer Werktreue als eine der besten Hauptmann-Adaptionen der deutschen Filmgeschichte. Noch heute wirkt der Film, dessen Bildsprache stark von den sowjetrussi-schen Regisseuren Eisenstein und Pudowkin beeinflusst ist, durch seine stimmige visuelle Gestaltung (in Zusammenarbeit mit George Grosz) und durch die Mitwirkung exzellenter Schauspieler wie Paul Wegener, Wilhelm Dieterle oder Arthur Krausneck. Der Film wurde in diesem Jahr von der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung restauriert.



Zu diesem Klassiker des Weimarer Kinos schrieb Johannes Kalitzke, einer der führenden Dirigenten und Komponisten der Neuen Musik, eine neue Orchestermusik, die am 24. Juni 2012 in Augsburg ihre Uraufführung und am 28. August 2012 auf ARTE ihre TV-Premiere hat. Die Musik entstand als Auftragsarbeit vom Theater Augsburg und ist ein weiteres Projekt der Veranstaltungsreihe ,augsburg factory', die sich auf vielfältige theatralische Weise mit der Geschichte der Augsburger Textilindustrie auseinandersetzt. Mit diesem Filmprojekt wird der Focus auf die gesamtdeutsche Sozialgeschichte erweitert.

Wenn ein filmbegeisterter und zugleich politisch denkender Komponist wie Johannes Kalitzke "Die Weber" von 1927 neu vertont, ist erhöhte Aufmerksamkeit angesagt. Hier packt die Neue Musik ihr reichhaltiges Instrumentarium aus und zeigt, wie zeitgenössische Musik in einen Film hineinführen kann und ihn zugleich aus seiner Historizität dank einer großen musikalischen Form befreit. Kalitzke verarbeitet parodistische und genretypische Elemente, wie Marsch, Spieluhr oder Arbeiterlied, und kombiniert sie virtuos mit elektronischen Klängen gesampelter Töne und Geräusche (z.B. Webmaschinen). Das Orchester spielt in einer großen Kammerorchester-Besetzung, in der Instrumente Platz finden, die sonst nicht zum Orchesterkern gehören: Saxophon, Akkordeon, eine zweite Harfe, sowie elektronische Sampels.

Als Komponist und Dirigent ist Johannes Kalitzke (*1959 in Köln) einer der bekanntesten Vertreter der deutschen Neuen Musik und genießt aufgrund seiner Mitwirkung bei allen wichtigen europäischen Musikfestivals und seinen Dirigaten erstklassiger Orchester international hohe Reputation. Kalitzkes Werke werden seit Anfang der 90er Jahre an prominenten Orten aufgeführt, u.
a. bei der Münchner Biennale (Bericht über den Tod des Musikers Jack Tiergarten), am Theater Bremen (Molière oder die Henker der Komödianten und Inferno), der EXPO 2000 (Nachricht an Charon), Theater an der Wien (Die Besessenen). Kalitzke war Stipendiat der Villa Massimo in Rom und erhielt den Bernd-Alois-Zimmermann-Preis der Stadt Köln.

Die Weber (D 1927, Regie: Friedrich Zelnik)
Musik: Johannes Kalitzke (2012)
Augsburger Philharmoniker
Johannes Kalitzke, Dirigent
Uraufführung am 24. Juni 2012, 19:00 Uhr, Theater Augsburg / brechtbühne Sendung auf ARTE: 28. August 2012, 23:30 Uhr

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