Perlachgucker Frühjahr 2018

Perlachgucker Frühjahr 2017

Perlachgucker Herbst 2016

Perlachgucker Extra Juli 2016

Perlachgucker Frühjahr 2016

Perlachgucker Oktober 2015

Perlachgucker April 2015

Die Augsburger Friedensbewegung hat am 1. September erneut gegen Krieg und Militarismus demonstriert. Wie die Augsburger Friedensinitiative mitteilt, nahmen deutlich mehr als 100 Menschen an der Kundgebung teil, zu der 16 Organisationen aufgerufen hatten. Zu den Rednerinnen und Rednern gehörte für die DKP Andreas Spector. Er kritisierte die häufig zu hörende Losung, man müsse Kriege verhindern. Das gehe an der Tatsache vorbei, dass in etwa zwei Dutzend Ländern dieser Welt bereits  Krieg herrscht und dass die Bundeswehr in 17 Ländern im Einsatz ist. »Wir müssen endlich ernsthaft etwas dafür tun, dass diese Kriege beendet werden!«

Ein breites Bündnis ruft in Augsburg zu einer Kundgebung aus Anlass des Antikriegstages am 1. September auf. Auch die DKP unterstützt diese Aktion am Jahrestag des deutschen Überfalls auf Polen, mit der wir gegen die erneute Kriegspolitik des deutschen Imperialismus protestieren. Die Kundgebung findet statt am Donnerstag, 1. September 2016, um 18 Uhr auf dem Königsplatz. Nachstehend dokumentieren wir den gemeinsamen Aufruf zu dieser Aktion.

Die Unternehmensführung der Baumarktkette OBI, die sich mehrheitlich im Besitz der Tengelmanngruppe von Karl-Erivan Haub befindet, greift existierende Betriebsrätestrukturen und Beschäftigte frontal an. Auf einer überraschend von der Unternehmensführung einberufenen Sondersitzung wurde vergangenen Donnerstag (23. Juni 2016) dem Wirtschaftsausschuss des Gesamtbetriebsrats (GBR) mitgeteilt, dass der Augsburger OBI-Markt zum 30. Juni geschlossen und die Beschäftigten mit sofortiger Wirkung von der Arbeit freigestellt werden sollen. Damit würde die Augsburger Betriebsratsvorsitzende und stellvertretende GBR-Vorsitzende aus ihren Funktionen entfernt. Außerdem soll der OBI-Markt Sömmerda (Thüringen) mit Wirkung zum 1. Juli 2016 an eine offenbar eigens gegründete Franchise-Firma verkauft werden. Damit wäre der dortige GBR-Vorsitzende seiner Funktion beraubt und der GBR von OBI geschwächt.

Die Augsburger ver.di-jugend lässt in ihrem Protest gegen die Umtriebe der angeblichen »Alternative für Deutschland« nicht nach. Kaum hatten die jungen Gewerkschafter erfahren, dass die AfD für Montag, 30. Mai, erneut zu einer Veranstaltung in Augsburg eingeladen hat, schon meldeten sie dagegen eine weitere Demonstration an. Auftaktort ist die nahe des Veranstaltungsortes »Rosenstüble« gelegene Straßenbahnhaltestelle »Schlössle« am Montag um 18.30 Uhr. Sie ist mit der Linie 1 zum Beispiel vom Königsplatz aus gut erreichbar.

Die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes — Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA) hat mit einer Pressemitteilung an den zehnten Todestag der Augsburger Ehrenbürgerin, Antifaschistin und Kommunistin Anna »Anni« Pröll erinnert. Ihren 100. Geburtstag am 12. Juni begeht die VVN-BdA zudem mit einer Filmveranstaltung im Thalia-Kino.

Am Samstag jährt sich zum zehnten Mal der Todestag der Augsburger Ehrenbürgerin Anna (Anni) Pröll. Die am 12. Juni 1916 geborene und am 28. Mai 2006 gestorbene Antifaschistin gehörte zu den bekanntesten Persönlichkeiten Augsburgs, die Widerstand gegen die Barbarei des Hitlerfaschismus geleistet haben, und setzte sich Zeit ihres Lebens für Frieden und Völkerverständigung ein. Sie selbst sagte dazu einmal: »Mitten im Ersten Weltkrieg bin ich geboren. Als ich das Laufen lernte, war immer noch kein Frieden. Und als ich Nachdenken lernte, sprach man wieder vom Krieg. 1939 habe ich selbst erfahren, was Krieg für die Menschen bedeutet. Und im hohen Alter bin ich wieder eine von denen, die gegen den Krieg auftreten.«

Am 8. Mai 1945 kapitulierte Hitlerdeutschland. Die Alliierten, vor allem die Rote Armee, hatten Europa vom Terror der Nazis befreit. Bis heute ist das ein Anlass, an die ungeheure Zahl von Opfern zu erinnern, die dieser Sieg über den deutschen Faschismus gefordert hat. Und der 8. Mai ist für uns Mahnung, dass niemals wieder geschehen darf, was damals geschah: Nie wieder Krieg! Nie wieder Faschismus!

Das schworen sich 1945 Gewerkschafter, Kommunisten, Sozialdemokraten und alle anderen Antifaschistinnen und Antifaschisten. Und so war es ein gutes Zeichen, dass heute in Augsburg wieder Gewerkschafter, Kommunisten, Sozialdemokraten und andere Antifaschistinnen und Antifaschisten zusammenkamen, um gemeinsam den Tag der Befreiung zu feiern.

Letzte Meldung: Die AfD hat ihre Veranstaltung verlegt in die Gaststätte Lech-Nord, Albrecht-Dürer-Straße 20. Die Gegenkundgebung findet statt um 19 Uhr in der Rubensstraße, erreichbar Buslinie 22 bis Albrecht-Dürer-Straße

Am Montag, 9. Mai, lädt die AfD Augsburg zu einer Veranstaltung unter dem Motto »Krankes Geld – kranke Welt« mit ihrem Bundesvorstandsmitglied Dirk Driesang ein. Die ver.di-Jugend Augsburg ist der Meinung, dass der rassistischen AfD immer und überall entgegengetreten werden muss. Deswegen hat die Gewerkschaftsjugend eine Kundgebung in Hör- und Sichtweite des Veranstaltungsortes, angemeldet.

Mo., 9. Mai, 19.00 Uhr, Augsburg, Rubensstraße

Zur Veranstaltung bei Facebook: Hier klicken

Zum 1. Mai haben sich nach Angaben des DGB 390.000 Menschen an mehr als 500 Veranstaltungen und Kundgebungen des Deutschen Gewerkschaftsbundes beteiligt. Die DGB-Kundgebungen standen unter dem Motto »Zeit für mehr Solidarität«.In Augsburg zogen rund 1000 Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter durch die Straßen. Auf dem Rathausplatz stießen dann noch viele weitere Menschen zum Maifest hinzu, dass diesmal endlich bei trockenem Wetter stattfinden konnte, nachdem es im vergangenen Jahr praktisch ins Wasser gefallen war.

Spitze der DGB-Demonstration am 1. Mai in Augsburg
Spitze der DGB-Demonstration am 1. Mai in Augsburg

Solidarität mit den Flüchtlingen und Widerstand gegen das Geschäft mit dem Tod: Rund 250 Menschen haben sich heute in Augsburg am traditionellen Ostermarsch der Friedensbewegung beteiligt. Auch die DKP und die SDAJ waren natürlich mit Informationsmaterial und Fahnen dabei, ebenso wie etwa die Augsburger Friedensinitiative, die DFG-VK, die VVN-BdA, Pax Christi, Attac, Die Linke und andere. Für die SDAJ ergriff Johannes bei der Auftaktkundgebung das Wort und wies darauf hin, dass hinter Kriegen und Rüstungsexporten die Profitinteressen auch deutscher Konzerne stehen. Er rief deshalb dazu auf, weiter gegen Werbeaktionen der Bundeswehr und die Rüstungsindustrie in Augsburg zu protestieren.

Pünktlich zum Ostermarsch ist die aktuelle Ausgabe des »Perlachgucker«, der Zeitung der DKP Augsburg, erschienen. Inhaltlich beschäftigt sich das Blatt mit der Rolle der Rüstungskonzerne in der »Friedensstadt« Augsburg, der Diskussion um das Theater, Protestaktionen gegen die Bundeswehr und für ein kostenloses Schülerticket sowie mit dem Erfolg, dass der Stadtrat endlich das Verlegen von »Stolpersteinen« zugelassen hat. Außerdem dokumentieren wir einen Auszug aus der Stellungnahme des DKP-Parteivorstands zu den jüngsten Wahlerfolgen der AfD.

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