Letzte Meldung: Die AfD hat ihre Veranstaltung verlegt in die Gaststätte Lech-Nord, Albrecht-Dürer-Straße 20. Die Gegenkundgebung findet statt um 19 Uhr in der Rubensstraße, erreichbar Buslinie 22 bis Albrecht-Dürer-Straße

Am Montag, 9. Mai, lädt die AfD Augsburg zu einer Veranstaltung unter dem Motto »Krankes Geld – kranke Welt« mit ihrem Bundesvorstandsmitglied Dirk Driesang ein. Die ver.di-Jugend Augsburg ist der Meinung, dass der rassistischen AfD immer und überall entgegengetreten werden muss. Deswegen hat die Gewerkschaftsjugend eine Kundgebung in Hör- und Sichtweite des Veranstaltungsortes, angemeldet.

Mo., 9. Mai, 19.00 Uhr, Augsburg, Rubensstraße

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Zum 1. Mai haben sich nach Angaben des DGB 390.000 Menschen an mehr als 500 Veranstaltungen und Kundgebungen des Deutschen Gewerkschaftsbundes beteiligt. Die DGB-Kundgebungen standen unter dem Motto »Zeit für mehr Solidarität«.In Augsburg zogen rund 1000 Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter durch die Straßen. Auf dem Rathausplatz stießen dann noch viele weitere Menschen zum Maifest hinzu, dass diesmal endlich bei trockenem Wetter stattfinden konnte, nachdem es im vergangenen Jahr praktisch ins Wasser gefallen war.

Spitze der DGB-Demonstration am 1. Mai in Augsburg
Spitze der DGB-Demonstration am 1. Mai in Augsburg

Solidarität mit den Flüchtlingen und Widerstand gegen das Geschäft mit dem Tod: Rund 250 Menschen haben sich heute in Augsburg am traditionellen Ostermarsch der Friedensbewegung beteiligt. Auch die DKP und die SDAJ waren natürlich mit Informationsmaterial und Fahnen dabei, ebenso wie etwa die Augsburger Friedensinitiative, die DFG-VK, die VVN-BdA, Pax Christi, Attac, Die Linke und andere. Für die SDAJ ergriff Johannes bei der Auftaktkundgebung das Wort und wies darauf hin, dass hinter Kriegen und Rüstungsexporten die Profitinteressen auch deutscher Konzerne stehen. Er rief deshalb dazu auf, weiter gegen Werbeaktionen der Bundeswehr und die Rüstungsindustrie in Augsburg zu protestieren.

Pünktlich zum Ostermarsch ist die aktuelle Ausgabe des »Perlachgucker«, der Zeitung der DKP Augsburg, erschienen. Inhaltlich beschäftigt sich das Blatt mit der Rolle der Rüstungskonzerne in der »Friedensstadt« Augsburg, der Diskussion um das Theater, Protestaktionen gegen die Bundeswehr und für ein kostenloses Schülerticket sowie mit dem Erfolg, dass der Stadtrat endlich das Verlegen von »Stolpersteinen« zugelassen hat. Außerdem dokumentieren wir einen Auszug aus der Stellungnahme des DKP-Parteivorstands zu den jüngsten Wahlerfolgen der AfD.

Augsburg bekommt »Stolpersteine« zum Gedenken an die Opfer des Faschismus. Nach jahrelangen Diskussionen und unermüdlichem Werben der Initiative »Stolpersteine für Augsburg« beschloss der Stadtrat am heutigen Donnerstag einstimmig den »Augsburger Weg« der Erinnerung an die Opfer der Nazidiktatur. Dieser Weg, den eine Kommission des Stadtrats seit 2014 ausgearbeitet hat, sieht drei Möglichkeiten der Erinnerungskultur vor. Dazu gehören Stolpersteine, Gedenktafeln und Stelen. Die Anregung zur jeweiligen Ehrung kann von Angehörigen oder von bürgerschaftlichen Initiativen kommen. Die letzte Entscheidung über das »ob« und »wie« des Gedenkens soll bei den Angehörigen des jeweiligen Opfers liegen.

Am Ostersamstag findet in Augsburg der Ostermarsch 2016 statt. Die Kundgebung  beginnt am 26. März um 11.30 Uhr auf dem Königsplatz.  Die Redebeiträge kommen von Christian Artner-Schedler (Pax Christi Augsburg), Johannes Hör (SDAJ Augsburg) und Thomas Leopold (AFI). Geplant ist zudem ein Beitrag von Tür an Tür zu den Themen Flucht und Asyl. Für die Musik bei der Kundgebung sorgt Gerda Heinzmann, Rosi Schulz wird Gedichte vortragen.

Zudem gibt es auch Infostände verschiedener Organisationen. Anschließend an die Kundgebung findet eine Demonstration durch die Augsburger Innenstadt statt. Sambamania wird den Demozug begleiten.

Der AfD-Neujahrsempfang und der damit verbundene Besuch von Frauke Petry im Augsburger Rathaus wurde am 12. Februar erfolgreich gestört und von großen Gegenprotesten begleitet. Auf den Rathausplatz kamen über 3000 Menschen, um an der Kundgebung des Bündnisses für Menschenwürde teilzunehmen. Gut 20 Menschen aus dem Augsburger Umland blockierten symbolisch den Haupteingang des Rathauses. Unterstützt wurden die Jugendlichen, unter ihnen Mitglieder der SDAJ, im Laufe der Aktion durch den AStA der Uni Augsburg, der ver.di-Jugend und anderen.

Das Augsburger Bündnis für Menschenwürde ruft auf, am 12. Februar ab 18.30 Uhr mit einer Mahnwache und einer Party auf dem Rathausplatz der AfD-Chefin Frauke Petry zu zeigen, dass sie in der Friedensstadt Augsburg nicht willkommen ist: »Wenn schon die Augsburger AfD-Jungs nicht die Eier in der Hose haben, Frauke Petry auszuladen, dann machen wir das eben, die Menschen dieser Stadt. Wir lachen sie nieder, wir prosten sie weg, wir tanzen sie davon.«

Wer an der Grenze schießen will, hat in Augsburg nichts zu suchen! Der für den 12. Februar im Augsburger Rathaus geplante Neujahrsempfang der AfD mit ihrer Parteichefin Frauke Petry sorgt mit Recht in der Stadt für Empörung. Zahlreiche Initiativen rufen dazu auf, am Tag der geplanten Veranstaltung um 18.30 Uhr auf dem Rathausplatz gegen die Provokation der Ultrarechten zu protestieren.

Am 12. Februar 2016 soll Frauke Petry, die Bundesvorsitzende der AfD, auf dem Neujahrsempfang der AfD im Augsburger Rathaus sprechen. Frau Petry und ihre Ansichten sind bekannt: Sie wettert und hetzt gegen Gleichberechtigung, gegen Migranten und Flüchtlinge, gegen Homosexuelle, sie ist für die traditionelle Rolle der Frau und hat ein reaktionäres Familienbild. Dazu erklärt Stadtrat Alexander Süßmair, Stadtrat der Linkspartei: »Diese Frau und Vorsitzende der AfD soll nun den Oberen Fletz des Rathauses als Plattform für ihre Selbstdarstellung und die der AfD bekommen. Gerade dort, wo die Stadträte die Nachhaltigkeits- und Antidiskriminierungsrichtlinien beschließen, soll nun dagegen Front gemacht werden. Ein befremdlicher Gedanke.«