Perlachgucker Frühjahr 2019

Perlachgucker Winter 2018/19

Perlachgucker Frühjahr 2018

Perlachgucker Herbst 2017

Perlachgucker Frühjahr 2017

Perlachgucker Herbst 2016

Perlachgucker Extra Juli 2016

Perlachgucker Frühjahr 2016

Perlachgucker Oktober 2015

Perlachgucker April 2015

Perlachgucker Herbst 2014

Perlachgucker April 2014

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Die Augsburger ver.di-jugend lässt in ihrem Protest gegen die Umtriebe der angeblichen »Alternative für Deutschland« nicht nach. Kaum hatten die jungen Gewerkschafter erfahren, dass die AfD für Montag, 30. Mai, erneut zu einer Veranstaltung in Augsburg eingeladen hat, schon meldeten sie dagegen eine weitere Demonstration an. Auftaktort ist die nahe des Veranstaltungsortes »Rosenstüble« gelegene Straßenbahnhaltestelle »Schlössle« am Montag um 18.30 Uhr. Sie ist mit der Linie 1 zum Beispiel vom Königsplatz aus gut erreichbar.

Die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes — Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA) hat mit einer Pressemitteilung an den zehnten Todestag der Augsburger Ehrenbürgerin, Antifaschistin und Kommunistin Anna »Anni« Pröll erinnert. Ihren 100. Geburtstag am 12. Juni begeht die VVN-BdA zudem mit einer Filmveranstaltung im Thalia-Kino.

Am Samstag jährt sich zum zehnten Mal der Todestag der Augsburger Ehrenbürgerin Anna (Anni) Pröll. Die am 12. Juni 1916 geborene und am 28. Mai 2006 gestorbene Antifaschistin gehörte zu den bekanntesten Persönlichkeiten Augsburgs, die Widerstand gegen die Barbarei des Hitlerfaschismus geleistet haben, und setzte sich Zeit ihres Lebens für Frieden und Völkerverständigung ein. Sie selbst sagte dazu einmal: »Mitten im Ersten Weltkrieg bin ich geboren. Als ich das Laufen lernte, war immer noch kein Frieden. Und als ich Nachdenken lernte, sprach man wieder vom Krieg. 1939 habe ich selbst erfahren, was Krieg für die Menschen bedeutet. Und im hohen Alter bin ich wieder eine von denen, die gegen den Krieg auftreten.«

Am 8. Mai 1945 kapitulierte Hitlerdeutschland. Die Alliierten, vor allem die Rote Armee, hatten Europa vom Terror der Nazis befreit. Bis heute ist das ein Anlass, an die ungeheure Zahl von Opfern zu erinnern, die dieser Sieg über den deutschen Faschismus gefordert hat. Und der 8. Mai ist für uns Mahnung, dass niemals wieder geschehen darf, was damals geschah: Nie wieder Krieg! Nie wieder Faschismus!

Das schworen sich 1945 Gewerkschafter, Kommunisten, Sozialdemokraten und alle anderen Antifaschistinnen und Antifaschisten. Und so war es ein gutes Zeichen, dass heute in Augsburg wieder Gewerkschafter, Kommunisten, Sozialdemokraten und andere Antifaschistinnen und Antifaschisten zusammenkamen, um gemeinsam den Tag der Befreiung zu feiern.

Letzte Meldung: Die AfD hat ihre Veranstaltung verlegt in die Gaststätte Lech-Nord, Albrecht-Dürer-Straße 20. Die Gegenkundgebung findet statt um 19 Uhr in der Rubensstraße, erreichbar Buslinie 22 bis Albrecht-Dürer-Straße

Am Montag, 9. Mai, lädt die AfD Augsburg zu einer Veranstaltung unter dem Motto »Krankes Geld – kranke Welt« mit ihrem Bundesvorstandsmitglied Dirk Driesang ein. Die ver.di-Jugend Augsburg ist der Meinung, dass der rassistischen AfD immer und überall entgegengetreten werden muss. Deswegen hat die Gewerkschaftsjugend eine Kundgebung in Hör- und Sichtweite des Veranstaltungsortes, angemeldet.

Mo., 9. Mai, 19.00 Uhr, Augsburg, Rubensstraße

Zur Veranstaltung bei Facebook: Hier klicken

Zum 1. Mai haben sich nach Angaben des DGB 390.000 Menschen an mehr als 500 Veranstaltungen und Kundgebungen des Deutschen Gewerkschaftsbundes beteiligt. Die DGB-Kundgebungen standen unter dem Motto »Zeit für mehr Solidarität«.In Augsburg zogen rund 1000 Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter durch die Straßen. Auf dem Rathausplatz stießen dann noch viele weitere Menschen zum Maifest hinzu, dass diesmal endlich bei trockenem Wetter stattfinden konnte, nachdem es im vergangenen Jahr praktisch ins Wasser gefallen war.

Spitze der DGB-Demonstration am 1. Mai in Augsburg
Spitze der DGB-Demonstration am 1. Mai in Augsburg

Solidarität mit den Flüchtlingen und Widerstand gegen das Geschäft mit dem Tod: Rund 250 Menschen haben sich heute in Augsburg am traditionellen Ostermarsch der Friedensbewegung beteiligt. Auch die DKP und die SDAJ waren natürlich mit Informationsmaterial und Fahnen dabei, ebenso wie etwa die Augsburger Friedensinitiative, die DFG-VK, die VVN-BdA, Pax Christi, Attac, Die Linke und andere. Für die SDAJ ergriff Johannes bei der Auftaktkundgebung das Wort und wies darauf hin, dass hinter Kriegen und Rüstungsexporten die Profitinteressen auch deutscher Konzerne stehen. Er rief deshalb dazu auf, weiter gegen Werbeaktionen der Bundeswehr und die Rüstungsindustrie in Augsburg zu protestieren.

Pünktlich zum Ostermarsch ist die aktuelle Ausgabe des »Perlachgucker«, der Zeitung der DKP Augsburg, erschienen. Inhaltlich beschäftigt sich das Blatt mit der Rolle der Rüstungskonzerne in der »Friedensstadt« Augsburg, der Diskussion um das Theater, Protestaktionen gegen die Bundeswehr und für ein kostenloses Schülerticket sowie mit dem Erfolg, dass der Stadtrat endlich das Verlegen von »Stolpersteinen« zugelassen hat. Außerdem dokumentieren wir einen Auszug aus der Stellungnahme des DKP-Parteivorstands zu den jüngsten Wahlerfolgen der AfD.

Augsburg bekommt »Stolpersteine« zum Gedenken an die Opfer des Faschismus. Nach jahrelangen Diskussionen und unermüdlichem Werben der Initiative »Stolpersteine für Augsburg« beschloss der Stadtrat am heutigen Donnerstag einstimmig den »Augsburger Weg« der Erinnerung an die Opfer der Nazidiktatur. Dieser Weg, den eine Kommission des Stadtrats seit 2014 ausgearbeitet hat, sieht drei Möglichkeiten der Erinnerungskultur vor. Dazu gehören Stolpersteine, Gedenktafeln und Stelen. Die Anregung zur jeweiligen Ehrung kann von Angehörigen oder von bürgerschaftlichen Initiativen kommen. Die letzte Entscheidung über das »ob« und »wie« des Gedenkens soll bei den Angehörigen des jeweiligen Opfers liegen.

Am Ostersamstag findet in Augsburg der Ostermarsch 2016 statt. Die Kundgebung  beginnt am 26. März um 11.30 Uhr auf dem Königsplatz.  Die Redebeiträge kommen von Christian Artner-Schedler (Pax Christi Augsburg), Johannes Hör (SDAJ Augsburg) und Thomas Leopold (AFI). Geplant ist zudem ein Beitrag von Tür an Tür zu den Themen Flucht und Asyl. Für die Musik bei der Kundgebung sorgt Gerda Heinzmann, Rosi Schulz wird Gedichte vortragen.

Zudem gibt es auch Infostände verschiedener Organisationen. Anschließend an die Kundgebung findet eine Demonstration durch die Augsburger Innenstadt statt. Sambamania wird den Demozug begleiten.

Der AfD-Neujahrsempfang und der damit verbundene Besuch von Frauke Petry im Augsburger Rathaus wurde am 12. Februar erfolgreich gestört und von großen Gegenprotesten begleitet. Auf den Rathausplatz kamen über 3000 Menschen, um an der Kundgebung des Bündnisses für Menschenwürde teilzunehmen. Gut 20 Menschen aus dem Augsburger Umland blockierten symbolisch den Haupteingang des Rathauses. Unterstützt wurden die Jugendlichen, unter ihnen Mitglieder der SDAJ, im Laufe der Aktion durch den AStA der Uni Augsburg, der ver.di-Jugend und anderen.

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