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Augsburg bekommt »Stolpersteine« zum Gedenken an die Opfer des Faschismus. Nach jahrelangen Diskussionen und unermüdlichem Werben der Initiative »Stolpersteine für Augsburg« beschloss der Stadtrat am heutigen Donnerstag einstimmig den »Augsburger Weg« der Erinnerung an die Opfer der Nazidiktatur. Dieser Weg, den eine Kommission des Stadtrats seit 2014 ausgearbeitet hat, sieht drei Möglichkeiten der Erinnerungskultur vor. Dazu gehören Stolpersteine, Gedenktafeln und Stelen. Die Anregung zur jeweiligen Ehrung kann von Angehörigen oder von bürgerschaftlichen Initiativen kommen. Die letzte Entscheidung über das »ob« und »wie« des Gedenkens soll bei den Angehörigen des jeweiligen Opfers liegen.

Am Ostersamstag findet in Augsburg der Ostermarsch 2016 statt. Die Kundgebung  beginnt am 26. März um 11.30 Uhr auf dem Königsplatz.  Die Redebeiträge kommen von Christian Artner-Schedler (Pax Christi Augsburg), Johannes Hör (SDAJ Augsburg) und Thomas Leopold (AFI). Geplant ist zudem ein Beitrag von Tür an Tür zu den Themen Flucht und Asyl. Für die Musik bei der Kundgebung sorgt Gerda Heinzmann, Rosi Schulz wird Gedichte vortragen.

Zudem gibt es auch Infostände verschiedener Organisationen. Anschließend an die Kundgebung findet eine Demonstration durch die Augsburger Innenstadt statt. Sambamania wird den Demozug begleiten.

Der AfD-Neujahrsempfang und der damit verbundene Besuch von Frauke Petry im Augsburger Rathaus wurde am 12. Februar erfolgreich gestört und von großen Gegenprotesten begleitet. Auf den Rathausplatz kamen über 3000 Menschen, um an der Kundgebung des Bündnisses für Menschenwürde teilzunehmen. Gut 20 Menschen aus dem Augsburger Umland blockierten symbolisch den Haupteingang des Rathauses. Unterstützt wurden die Jugendlichen, unter ihnen Mitglieder der SDAJ, im Laufe der Aktion durch den AStA der Uni Augsburg, der ver.di-Jugend und anderen.

Das Augsburger Bündnis für Menschenwürde ruft auf, am 12. Februar ab 18.30 Uhr mit einer Mahnwache und einer Party auf dem Rathausplatz der AfD-Chefin Frauke Petry zu zeigen, dass sie in der Friedensstadt Augsburg nicht willkommen ist: »Wenn schon die Augsburger AfD-Jungs nicht die Eier in der Hose haben, Frauke Petry auszuladen, dann machen wir das eben, die Menschen dieser Stadt. Wir lachen sie nieder, wir prosten sie weg, wir tanzen sie davon.«

Wer an der Grenze schießen will, hat in Augsburg nichts zu suchen! Der für den 12. Februar im Augsburger Rathaus geplante Neujahrsempfang der AfD mit ihrer Parteichefin Frauke Petry sorgt mit Recht in der Stadt für Empörung. Zahlreiche Initiativen rufen dazu auf, am Tag der geplanten Veranstaltung um 18.30 Uhr auf dem Rathausplatz gegen die Provokation der Ultrarechten zu protestieren.

Am 12. Februar 2016 soll Frauke Petry, die Bundesvorsitzende der AfD, auf dem Neujahrsempfang der AfD im Augsburger Rathaus sprechen. Frau Petry und ihre Ansichten sind bekannt: Sie wettert und hetzt gegen Gleichberechtigung, gegen Migranten und Flüchtlinge, gegen Homosexuelle, sie ist für die traditionelle Rolle der Frau und hat ein reaktionäres Familienbild. Dazu erklärt Stadtrat Alexander Süßmair, Stadtrat der Linkspartei: »Diese Frau und Vorsitzende der AfD soll nun den Oberen Fletz des Rathauses als Plattform für ihre Selbstdarstellung und die der AfD bekommen. Gerade dort, wo die Stadträte die Nachhaltigkeits- und Antidiskriminierungsrichtlinien beschließen, soll nun dagegen Front gemacht werden. Ein befremdlicher Gedanke.«

Deutlich mehr als 100 Menschen haben am heutigen Sonntag (Allerheiligen) auf dem Westfriedhof in Augsburg an die Opfer der Nazidiktatur erinnert. Die jährliche Veranstaltung der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes - Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA) bekam in diesem Jahr besondere Brisanz durch die rassistischen Ausfälle der bayerischen Landesregierung sowie von Neofaschisten. So konnten am Vortag rund ein Dutzend Neonazis in Augsburg unter Polizeischutz gegen Flüchtlinge hetzen.

Perlachgucker, Oktober 2015Die neue Ausgabe unserer Zeitung »Perlachgucker« ist frisch aus der Druckerei und wird in den kommenden Tagen und Wochen verteilt. Ihr könnt ihn aber auch hier einfach als PDF-Datei herunterladen (hier klicken). Schwerpunkt der Ausgabe ist die unerträgliche Hetze der bayerischen Landesregierung gegen Flüchtlinge. Außerdem informieren wir über die Schuldenfalle, in die Kommunen wie Augsburg geraten sind, und über eine Delegationsreise der Sozialistischen Deutschen Arbeiterjugend (SDAJ) nach Griechenland.

Kundgebung bei Regenwetter

Nach wochenlangem Sommerwetter brach pünktlich zur Kundgebung am Antikriegstag der Regen über Augsburg herein. Trotzdem versammelten sich am Dienstag immerhin rund 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf dem Königsplatz, um an den 76. Jahrestag des deutschen Überfalls auf Polen und damit des Beginns des Zweiten Weltkriegs zu erinnern. »Statt daraus Lehren zu ziehen, sind wir Tag für Tag mit Kriegen konfrontiert. Das Leiden von Millionen Menschen auf allen Kontinenten nimmt zu und Deutschland trifft hierbei eine nicht zu unterschätzende Schuld - als drittgrößter Waffenexporteur und der Berufsarmee Bundeswehr als Interventionsarmee,« hieß es dazu im Aufruf.

Die DKP beteiligte sich an der antifaschistischen Demonstration in Augsburg

Naziaufmärsche scheinen bei zu großer Hitze einzulaufen. Gerade einmal zunächst sechs und am Ende elf Neofaschisten kamen am Samstag in Augsburg zu einer großspurig angekündigten »Lesung« aus Anlass des Augsburger Friedensfestes zusammen. Ihnen standen nicht weniger als 800 Menschen gegenüber, die sich an einer vom Bündnis für Menschenwürde unter dem Motto »Augsburg ist bunt« angemeldeten Gegenkundgebung beteiligten. Zu sehen waren Fahnen und Transparente von ver.di, DFG-VK, VVN-Bund der Antifaschisten, DKP, SDAJ, Grünen, SPD und anderen. Aus der Türkei stammende Einwohner der Fuggerstadt beteiligten sich ebenso wie Bürgermeisterin Eva Weber, Kirchenvertreter und Stadträte.

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