Perlachgucker Winter 2018/19

Perlachgucker Frühjahr 2018

Perlachgucker Herbst 2017

Perlachgucker Frühjahr 2017

Perlachgucker Herbst 2016

Perlachgucker Extra Juli 2016

Perlachgucker Frühjahr 2016

Perlachgucker Oktober 2015

Perlachgucker April 2015

Perlachgucker Herbst 2014

Perlachgucker April 2014

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Am 12. Februar 2016 soll Frauke Petry, die Bundesvorsitzende der AfD, auf dem Neujahrsempfang der AfD im Augsburger Rathaus sprechen. Frau Petry und ihre Ansichten sind bekannt: Sie wettert und hetzt gegen Gleichberechtigung, gegen Migranten und Flüchtlinge, gegen Homosexuelle, sie ist für die traditionelle Rolle der Frau und hat ein reaktionäres Familienbild. Dazu erklärt Stadtrat Alexander Süßmair, Stadtrat der Linkspartei: »Diese Frau und Vorsitzende der AfD soll nun den Oberen Fletz des Rathauses als Plattform für ihre Selbstdarstellung und die der AfD bekommen. Gerade dort, wo die Stadträte die Nachhaltigkeits- und Antidiskriminierungsrichtlinien beschließen, soll nun dagegen Front gemacht werden. Ein befremdlicher Gedanke.«

Deutlich mehr als 100 Menschen haben am heutigen Sonntag (Allerheiligen) auf dem Westfriedhof in Augsburg an die Opfer der Nazidiktatur erinnert. Die jährliche Veranstaltung der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes - Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA) bekam in diesem Jahr besondere Brisanz durch die rassistischen Ausfälle der bayerischen Landesregierung sowie von Neofaschisten. So konnten am Vortag rund ein Dutzend Neonazis in Augsburg unter Polizeischutz gegen Flüchtlinge hetzen.

Perlachgucker, Oktober 2015Die neue Ausgabe unserer Zeitung »Perlachgucker« ist frisch aus der Druckerei und wird in den kommenden Tagen und Wochen verteilt. Ihr könnt ihn aber auch hier einfach als PDF-Datei herunterladen (hier klicken). Schwerpunkt der Ausgabe ist die unerträgliche Hetze der bayerischen Landesregierung gegen Flüchtlinge. Außerdem informieren wir über die Schuldenfalle, in die Kommunen wie Augsburg geraten sind, und über eine Delegationsreise der Sozialistischen Deutschen Arbeiterjugend (SDAJ) nach Griechenland.

Kundgebung bei Regenwetter

Nach wochenlangem Sommerwetter brach pünktlich zur Kundgebung am Antikriegstag der Regen über Augsburg herein. Trotzdem versammelten sich am Dienstag immerhin rund 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf dem Königsplatz, um an den 76. Jahrestag des deutschen Überfalls auf Polen und damit des Beginns des Zweiten Weltkriegs zu erinnern. »Statt daraus Lehren zu ziehen, sind wir Tag für Tag mit Kriegen konfrontiert. Das Leiden von Millionen Menschen auf allen Kontinenten nimmt zu und Deutschland trifft hierbei eine nicht zu unterschätzende Schuld - als drittgrößter Waffenexporteur und der Berufsarmee Bundeswehr als Interventionsarmee,« hieß es dazu im Aufruf.

Die DKP beteiligte sich an der antifaschistischen Demonstration in Augsburg

Naziaufmärsche scheinen bei zu großer Hitze einzulaufen. Gerade einmal zunächst sechs und am Ende elf Neofaschisten kamen am Samstag in Augsburg zu einer großspurig angekündigten »Lesung« aus Anlass des Augsburger Friedensfestes zusammen. Ihnen standen nicht weniger als 800 Menschen gegenüber, die sich an einer vom Bündnis für Menschenwürde unter dem Motto »Augsburg ist bunt« angemeldeten Gegenkundgebung beteiligten. Zu sehen waren Fahnen und Transparente von ver.di, DFG-VK, VVN-Bund der Antifaschisten, DKP, SDAJ, Grünen, SPD und anderen. Aus der Türkei stammende Einwohner der Fuggerstadt beteiligten sich ebenso wie Bürgermeisterin Eva Weber, Kirchenvertreter und Stadträte.

Naziaufmärsche stoppen!

Am Samstag wollen Neofaschisten das Augsburger Friedensfest für ihre menschenverachtende Hetze missbrauchen. Wir rufen dazu auf, die Zusammenrottung des braunen Packs zu verhindern und unterstützen den Aufruf des Bündnisses für Menschenwürde zu einer Gegendemonstration am Sa., 8. August 2015, 12.30 Uhr, Rathausplatz. Keinen Fußbreit de Faschisten!

 

Nein zur FusionDie Ergebnisse des Bürgerentscheids am Sonntag in Augsburg sind eindeutig. Die Bürger Augsburgs lehnten eine Fusion mit der Thüga-Tochter Erdgas Schwaben ab. Während 72,2 Prozent den Vorschlag der Bürgerinitiative unterstützten, folgten nur 34,6 Prozent den Absichten der Fusionsbetreiber.

Vorschlag Stadtrat: 34,6 % Ja 65,4 % Nein
Vorschlag Initiative: 72,2 % Ja 27,8 % Nein
Stichfrage: Stadtrat 33,9 % Initiative 66,1 %
Wahlbeteiligung: 45.221 Teilnehmer (21,7 %)

Die Bürgerinitiative »Augsburger Stadtwerke in Augsburger Bürgerhand« erklärt dazu: »Das ist ein großer Tag der Demokratie in Augsburg. Es ist ein Symbol für die Klugheit der Augsburger. Sie ließen sich nicht  durch die gewaltige Medien- und Propagandawelle der Fusionsbetreiber, die aus den Gebühren der Bevölkerung finanziert wurde, irritieren. Die Abstimmung ist ein eindeutiges Votum dafür, dass die Daseinsvorsorge der Stadt in den Händen der Bürger bleiben muss. Sie muss dem Gemeinwohl dienen und nicht den Profitinteressen von Konzernen unterworfen werden.

Streikende am Donnerstag in Augsburg

Einen neuen Höhepunkt im Kampf um existenzsichernde Arbeitsbedingungen bei Amazon und im stationären Handel setzte eine gemeinsame Aktion der Streikenden in Augsburg. Dort trafen sich Streikende aus den Betrieben Kaufland, Marktkauf, real-, Edeka, Esprit, H&M, Obi, Dehner Gartencenter und Modehaus Wöhrl in Bayern mit den Streikenden von Amazon Graben.

Symbolisches Grab auf dem Augsburger Rathausplatz

Mehrere Dutzend Menschen haben am Montag auf dem Augsburger Rathausplatz mit einem symbolischen Grab der an den Außengrenzen der EU getöteten Menschen gedacht. Sie griffen damit eine Aktion des »Zentrums für politische Schönheit« auf, das in der vergangenen Woche in Berlin mehrere Flüchtlinge zu Grabe getragen hatte. Am Sonntag hoben mehr als 5.000 Menschen auf dem Platz vor dem Reichstag in der Bundeshauptstadt mehrere symbolische Ruhestätten aus, obwohl Behörden und Polizei zuvor versucht hatten, die Aktion zu verhindern.

Auf nach Elmau!

Die Staats- und Regierungschefs der reichsten und mächtigsten Staaten der Welt zu Gast in Deutschland: Anfang Juni tagen die G7 im bayerischen Luxushotel Schloss Elmau. Die schwarz-rote Bundesregierung unterstreicht die Bedeutung dieses Treffens, in dem sie verkündet, die G7-Staaten hätten eine »besondere Verantwortung für die Gestaltung der Zukunft unserer Erde«.
Wie diese Gestaltung aussieht erleben wir tagtäglich. Sozialabbau und Krisenabwälzungen auf dem Rücken der arbeitenden Menschen, Verzögerung des Renteneintrittsalters und Abbau der Sozialsysteme, Krieg und Militarisierung, Überwachung und Einschränkung demokratischer Rechte, Zerstörung der Umwelt und Tausende tote Flüchtlinge im Mittelmeer.

Termine

26.05.2019 , 00:00 Uhr
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