Solidarität mit den Beschäftigten bei Weltbild!Das Dringendste ist für die Kolleginnen und Kollegen natürlich zunächst, ob sie weiterarbeiten können und der Lohn gesichert ist. Hier die Information von ver.di dazu:

WELTBILD ist pleite. 
Was heißt das für mich?

Wird weiter gearbeitet?

JA, der Betrieb läuft ab nächste Woche fast weiter wie gewohnt. Bestimmte Besonderheiten, die nach dem Insolvenz-Recht zu beachten sind, werden in den Abteilungen bekannt gegeben. Es kann zu Arbeitszeit-Änderungen im Bereich Lager/Versand kommen. Aber es wird auf jeden Fall gearbeitet.

Trauermarsch durch Augsburg. Foto: C.S./RedGlobeMehrere hundert »Weltbild«-Beschäftigte haben am Samstag mit einem Trauermarsch durch Augsburg gegen das Outsourcing des Customer Care Centers (CCC) des kircheneigenen Unternehmens demonstriert. Der gesamte Kundendienst der Versandhandels- und Geschäftskette soll an Fremdfirmen übertragen, um Kosten zu sparen – ohne Rücksicht auf Beschäftigte oder Kunden. Belegschaft, Betriebsrat und die Gewerkschaft ver.di stemmen sich mit aller Kraft gegen diese Pläne, durch die rund 140 tariflich bezahlte Arbeitsplätze in Augsburg vernichtet werden würden: »Wir sind bereit, um unsere Arbeitsplätze zu kämpfen!«

DKP queerIn den Räumen des Hans-Beimler-Zentrums in Augsburg fand am vergangenen Wochenende, 19. und 20. Oktober, das 25. Bundestreffen von DKP queer statt. Schwerpunkte dieser Zusammenkunft der Kommission des Parteivorstandes, die sich mit Orientierung, Geschlechtern und Praktiken menschlicher Sexualität befasst, waren am Samstag der Bildungsteil zum Thema »Ist Sexarbeit Arbeit?« Nach der Mittagspause ging es um den bevorstehenden Wahlkampf und unser Eingreifen mit eigenen Forderungen für das Wahlprogramm der DKP im Wahlkampf für das EU-Parlament. Auch dass der Genosse Thomas Knecht erneut (zum dritten Mal) auf der Bundesliste der DKP kandidiert, war Thema bei diesem Punkt. Abgeschlossen wurde der Samstag mit einer lange geplanten, zwei Jahre umfassenden Aufarbeitung der Beschlüsse der letzten fünf Bundestreffen.

Perlachgucker, Juli 2013Eine neue Zeitung für Augsburg: Der „Perlachgucker“ ist die Stimme der Deutschen Kommunistischen Partei (DKP) in der Brechtstadt. Wir denken, dass eine andere Sichtweise auf die Entwicklungen in unserer Stadt notwendig ist, denn „Augsburger Allgemeine“, Bayerischer Rundfunk & Co. berichten nicht aus der Sicht der Betroffenen. In unserer schönen Stadt liegt aber vieles im Argen. Um das zu ändern ist es zunächst notwendig, Missstände wahrzunehmen. Doch wer soll das tun, wenn nicht wir – die Damen und Herren der etablierten Parteien im Stadtrat, im Landtag und im Bundestag haben längst bewiesen, dass sie es nicht sind.

SDAJ Augsburg gegen NeonazisUrsprünglich in der Nähe von Kulmbach in Oberfranken wollte der NPD-Landesverband Bayern am gestrigen Samstag seinen Landesparteitag veranstalten. Aufgrund eines kurzfristigen Verbots, entschied die neofaschistische Partei kurzfristig, ihren sogenannten „Bayerntag“ in Augsburg Augsburg zu veranstalten. Es war nicht das erste Mal, dass die NPD in einer Kneipe im Stadtteil Oberhausen zu Besuch war. „Bereits in den vergangenen Monaten kam es öfters zu Veranstaltungen der Faschisten in dieser Kneipe“, erklärte ein Antifaschist. „Oft waren dort hochrangige NPD-Mitglieder zugegen, wie heute Udo Pastörs,“ so der Aktivist weiter.

Solidaritätskundgebung in Augsburg„Solidarität mit Taksim“ und „Taksim ist überall“ tönte es am Freitagabend in Augsburg. Etwa 200 Demonstranten bekundeten ihre Solidarität mit den Protesten am Taksim-Platz in Istanbul. Mit Plakaten, die den türkischen Regierungschef Erdogan als undemokratisch bezeichneten, machten die Demonstranten ihrer Wut Luft.

Flüchtlingszelt auf dem RathausplatzSeit Anfang dieser Woche steht auf dem Augsburger Rathausplatz ein mit Transparenten und Plakaten behängtes Zelt der Flüchtlingsbewegung »Refugee Tent Action«. Auf dem Platz harren die Flüchtlinge aus, die vor elf Monaten bereits mit einem Protestmarsch von Würzburg nach Berlin gegen Residenzpflicht, Lagerzwang und die allgemeinen Lebensbedingungen von Flüchtlingen in Deutschland protestiert hatten. Seit dem 25. April sind sie wieder in Bayern, um hier die Flüchtlingslager aufzusuchen und mit den Asylsuchenden in Kontakt zu kommen. Ebenso wollen sie in Gesprächen an ihren Zelten über die »tägliche Unterdrückung« und ihr Ziel, Abschiebungen zu stoppen, sprechen, um Bewusstsein für die Situation der Menschen zu schaffen, die in Deutschland Schutz vor Verfolgung und Krieg suchen.

Augsburger Ostermarsch 2013Zunächst rund 180, später mehrere hundert Menschen beteiligten sich in diesem Jahr in Augsburg am traditionellen Ostermarsch der Friedensbewegung. Besondere Brisanz hatte die Aktion nicht nur durch die Kriegsbeteiligung Deutschlands etwa in Afghanistan oder in Syrien durch die Stationierung von Patriot-Raketensystemen in der Türkei bekommen, sondern auch durch eine angekündigte Zusammenrottung von Neofaschisten. Der zweite Teil des Ostermarsches wurde dadurch zugleich zu einer antifaschistischen Protestkundgebung, zahlreiche Teilnehmer der Friedensdemonstration zogen anschliessend weiter zum Stadttheater, um dort den Nazis lautstark ihren Unmut mitzuteilen.

SDAJ und DKP gegen NazisAm Ostersamstag wollen Neonazis vom »Freien Netz Süd« mehrere Kundgebungen in Bayern durchführen. Ziel dieser Provokationen soll es sein, für einen Aufmarsch der Faschisten am 1. Mai in Würzburg zu werben.  Laut dem antifaschistischen Informationsportal A.I.D.A., das Informationen zu den Kundgebungsorten recherchierte und auf seiner Seite veröffentlichte, finden die Zusammenrottungen unter anderem in München, Nürnberg, Augsburg und Würzburg statt, aber auch in weiteren Städten Bayerns. Mit Protesten gegen die Nazis ist zu rechnen, auch wenn die Provokationen erst kurzfristig bekannt wurden. So ruft der DGB Augsburg zu einer antifaschistischen Kundgebung am Samstag auf dem Rathausplatz auf, die im Rahmen des Ostermarsches der Friedensbewegung stattfinden soll.

Ostermarsch 2013Kundgebung und Demo am 30. März 2013, 11.30 Uhr, Rathausplatz

Am Ostersamstag findet in Augsburg der diesjährige Ostermarsch der Friedensbewegung statt. Die Kundgebung auf dem Rathausplatz beginnt um 11.30 Uhr mit Redebeiträgen von Jost Eschenburg (Pax Christi Augsburg), Philipp Spiegelberger (Initiative »Friedliche Universität Augsburg«), Klaus Stampfer (Augsburger Friedensinitiative) und einem Vertreter der SDAJ Augsburg. Für Musik sorgen Gerda Heinzmann und Sambattac. Der Aufruf zu dieser traditionsreichen Aktion gegen Krieg, Rüstungsexporte und Militarismus wird unterstützt von: AFI, Attac, DFG-VK, Die Linke, DKP, Initiative »Friedliche Uni Augsburg«, Pax Christi Augsburg, SDAJ, VVN/BdA, Werkstatt Solidarische Welt.